41. Ausgabe des DICHTUNGSRING
Herausgeber: Susanne Schmincke, Thomas Krämer
Thema: EINFACH KIND SEIN
Das Kind stupst den Ball an, lässt ihn fliegen oder tritt ihn mit dem Fuß. Auch unsere Worte, unsere Sprache will spielerisch bewegt werden für die DR-Ausgabe Nr 41.
Kind sein bedeutet:
- Lachen, denn keiner lacht so viel ein Kind
- Fantasie zeigen, Wege zwischen Räuber und Prinzessin beschreiten
- Angst haben vor dem Ungeheuer unter dem Bett (oder in ihm?)
- Kindsein, eine Phase der freien Gedankenwelt, der „Narrenfreiheit“, der Legitimation für Rotz und Trotz
- das schwierige Verhältnis zwischen Kindern und Erwachsenen, Mama und Papa, Lehrer und Schüler, Diktatoren und Kindersoldaten.
Es gibt sie, die (un)behütete Kindheit, frühkindliche Erfahrung, Heimat
Zitat Ernst Bloch:
Der Mensch lebt noch überall in der Vorgeschichte, ja alles und jedes steht noch vor Erschaffung der Welt, als einer rechten. Die wirkliche Genesis ist nicht am Anfang, sondern am Ende, und sie beginnt erst anzufangen, wenn Gesellschaft und Dasein radikal werden, das heißt sich an der Wurzel fassen. Die Wurzel der Geschichte aber ist der arbeitende, schaffende, die Gegebenheiten umbildende und überholende Mensch. Hat er sich erfaßt und das Seine ohne Entäußerung und Entfremdung in realer Demokratie begründet, so entsteht in der Welt etwas, das allen in die Kindheit scheint und worin noch niemand war: Heimat.
(aus: Prinzip Hoffnung)
Das Herausgeberteam freut sich auch auf Textbeiträge über „das Kind im Manne“ oder über das „Kind im Mutterleib“
Einsendeschluss für Manuskripte zum Thema ist der 30. April 2012
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Dichtungsring e.V. c/o Ulrich Bergmann
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