Holger Benkel
wald
abseits des weges nur beginnt
das reich der geister wer noch
was werden will der warte am waldrand
nicht im lichten garten steig ich
aus dem hain hinab ins labyrinth
erwachter nacht laß alle kleider
hinter mir trag meine knochen bloß
befleisch mich selbst eh stein
der städte überzieht die haut lieg ich
wo die stille endet bedeckt vom moos
dem fell der erde im feuer der natur
spür ich die brut den herd
unterm dickicht der erde
an der schwelle des körpers
öffnet die wunde sich zur lichtung